homoöpathie wien

Homöopathie gehört medizinisch gesehen zum Bereich der Ganzheitsmedizin. Während Teilgebiete der Medizin, wie die innere Medizin oder die Kinderheilkunde, usw. klar definierte Fachbezeichnungen sind, widmet sich die Homöopathie dem ganzen Individuum. Sie ist somit kein starres Gebilde mit fest gefügten Grenzen, sondern eine im Fluss befindliche Richtung der Medizin, deren Ziel es ist, die Einheit von Körper, Seele und Geist des Menschen zu achten und den ganzen Menschen mit all seiner Vielfalt zu behandeln.

 

 

 

 

 

 


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BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER HOMÖOPATHISCHER MITTEL




Arnica (Bergwohlverleih, Arn)

Dies ist das erste und wichtigste Mittel bei allen Verletzungen und Verletzungsschock.

GEMÜT:



• Nach einem Unfall oder einer Verletzung fährt der Mensch nachts durch schreckliche Träume geplagt aus dem Schlaf auf und hat schreckliche Angst vor dem bevorstehenden Tod.

• Durch Ruhe- und Schlaflosigkeit fühlt man sich zerschlagen, wund und lahm, trotzdem sagt man, dass alles in Ordnung sei und möchte alleine gelassen und nicht berührt werden.

• Oder aber es werden aus Sorge banale Symptome übertrieben.

KÖRPER:



• Der Kopf fühlt sich heiß an durch Blutandrang, jedoch Nase und Körper sind kalt.

• Bei Überbeanspruchung des Kehlkopfes (etwa bei Sängern, Lehrern, Soldaten,..) kommt es zu Heiserkeit und Husten.

• Auch bei heftigerem Husten nach mechanischen Verletzungen mit blutigem Auswurf, Wundheitsgefühl und Überempfindlichkeit in der Brust ist das Mittel hilfreich.

• Es wird auch verwendet bei Muskelschmerzen (auch Muskelkater) nach Überanstrengung, wie etwa zu langes Gehen

• bei Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen und Blutungen

• bei schmerzhafter Akne und kleinen Furunkeln

• Rheumatismus und Gicht und Angst vor Berührung

• bei durch traumatische Verletzungen auftretender Meningitis oder Epilepsie

• bei linksseitiger Lähmung mit vollem Puls und Seufzen, sowie bei röchelnder Atmung bis hin zur Bewusstlosigkeit.

• bei hohem Fieber mit heißem, rotem Kopf, jedoch kaltem Körper und Berührungsabneigung.

• bei Benommenheit und Typhus, unwillkürlichem Stuhl- und Urinabgang, übel riechenden, fauligen Absonderungen (Atem, Geschmack, Aufstoßen, Schweiß, Stuhl, Erbrechen, Blähungen) und Wundheitsgefühl.

• Unmittelbar nach der Entbindung eingenommen verhindert das Mittel nachgeburtliche Blutungen und andere Komplikationen im Wochenbett. Es hilft auch schon gegen ständiges Harntröpfeln nach den Wehen oder einer Harnverhaltung.


ALLGEMEIN:

• Die Symptome verschlechtern sich durch Berührung und Bewegung und in feuchter Kälte.

• Eine Verbesserung tritt im Liegen ein.

• Das Mittel wird eingesetzt bei allen Arten von üblen Folgen mechanischer Verletzungen, auch wenn sie schon lange her sind.

• Ein wichtiger Hinweis auf Arnica ist, wenn man ein wundes, geprelltes Gefühl mit großer Berührungsempfindlichkeit empfindet. Oft ist dem Menschen das Bett zu hart.

• Auch bei Gemütssymptomen, die mit Uterusschmerzen abwechseln und für alle Menschen, die leicht blaue Flecken bekommen und sogar geringste Verletzungsfolgen noch lange spüren.

 

DIE ENTDECKUNG DER HOMÖOPATHIE

Wie bei fast allen großen Dingen, half der Zufall bei der Entdeckung mit. So war es auch als Hahnemann zu der Erkenntnis, "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt" – „Similia similibus curentur“ kam.

HOMOÖPATHISCHE MITTEL

Die Ausgangsstoffe der Homöopathischen Mittel stammen aus allen Bereichen der Natur und lassen sich in vier große Bereiche einteilen: Pflanzen, Mineralien und Metalle, aus dem Tierreich, Krankheitserreger, Gifte und Toxine. Homöopathische Arzneimittel sind in Apotheken sowie bei Ärzten erhältlich.

SELBSTBEHANDLUNG

In der Homöopathie spielt die Selbstbeobachtung eine sehr wichtige Rolle. Dennoch sollte eine Selbstbehandlung nur unter Anleitung eines homöopathischen Arztes durchgeführt werden. Die Qual der Wahl beim Finden des richtigen Mittels ist nicht zu unterschätzen, da es eine Vielzahl an Mittelbeschreibungen gibt, von denen nicht immer alle Symptome auf jeden zutreffen.

HOMÖOPATHIE IN ÖSTERREICH

In Österreich ist die Homöopathie seit dem Arzneimittelgesetz 1983 ein anerkannter Teil der Medizin. Alle Homöopathen müssen eine "schulmedizinische" naturwissenschaftliche Ausbildung haben und berechtigt sein, als selbständig praktizierende Ärzte zu arbeiten.

HOMÖOPATHIE IN DEN NACHBARLÄNDERN

Moderne Homöopathie in der Schweiz, in Deutschland