homoöpathie wien

Homöopathie gehört medizinisch gesehen zum Bereich der Ganzheitsmedizin. Während Teilgebiete der Medizin, wie die innere Medizin oder die Kinderheilkunde, usw. klar definierte Fachbezeichnungen sind, widmet sich die Homöopathie dem ganzen Individuum. Sie ist somit kein starres Gebilde mit fest gefügten Grenzen, sondern eine im Fluss befindliche Richtung der Medizin, deren Ziel es ist, die Einheit von Körper, Seele und Geist des Menschen zu achten und den ganzen Menschen mit all seiner Vielfalt zu behandeln.

 

 

 

 

 

 


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BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER HOMÖOPATHISCHER MITTEL




Sabadilla (Läusesamen, Sabadillsamen, Sabad)


Das Mittel passt besonders zu Menschen, die eher verfroren, schreckhaft und ängstlich sind und sich schwach und abgeschlagen fühlen.

 

GEMÜT:

• Der Mensch hat eine stark ausgeprägte Phantasie, bildet sich daher auch viel ein, vor allem Krankheiten und sonstige Veränderungen an seinem Körper (Schwangerschaft, geschrumpfte Körperteile,...).

• Kinder sind oft schwächlich und bilden sich seltsame Dinge über die Schule und sich selbst ein. Sie werden wegen Kopfschmerzen von der Schule abgeholt.

 

KÖRPER:


• Ein Schnupfen wird begleitet von krampfartigen Niesanfällen, die Augen sind rot und tränen und man hat Stirnkopfschmerzen, wie etwa bei Heuschnupfen.

• Fließschnupfen geht mit wunder, brennender Nase einher.

• Hals, Nase oder Gaumen kratzen oder jucken und man hat das Bedürfnis zu schlucken.

• Eine Halsentzündung beginnt links und dehnt sich nach rechts aus.

• Schnupfen oder Heuschnupfen wird durch Blumengeruch, frisch gemähtes Gras oder Obst ausgelöst.

• Die Haut juckt, auch in Nase und Anus und die Atmung ist asthmatisch.

• Kopfschmerzen äußern sich als berstender Schmerz über den Augen und mit Völlegefühl.

 

ALLGEMEIN:

• Die Beschwerden verschlechtern sich durch Kälte, kalte Getränke und Speisen.

• Ein Verbesserung ist durch Wärme, warme Getränke und Speisen zu beobachten.

• Das Mittel bewährt sich sehr bei Heuschnupfen.

• Schmerzen gehen einher mit Tränenfluss.

• Man hat Verlangen nach heißen Dingen.

• Der Seitenwechsel der Beschwerden erfolgt von links nach rechts.

 

DIE ENTDECKUNG DER HOMÖOPATHIE

Wie bei fast allen großen Dingen, half der Zufall bei der Entdeckung mit. So war es auch als Hahnemann zu der Erkenntnis, "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt" – „Similia similibus curentur“ kam.

HOMOÖPATHISCHE MITTEL

Die Ausgangsstoffe der Homöopathischen Mittel stammen aus allen Bereichen der Natur und lassen sich in vier große Bereiche einteilen: Pflanzen, Mineralien und Metalle, aus dem Tierreich, Krankheitserreger, Gifte und Toxine. Homöopathische Arzneimittel sind in Apotheken sowie bei Ärzten erhältlich.

SELBSTBEHANDLUNG

In der Homöopathie spielt die Selbstbeobachtung eine sehr wichtige Rolle. Dennoch sollte eine Selbstbehandlung nur unter Anleitung eines homöopathischen Arztes durchgeführt werden. Die Qual der Wahl beim Finden des richtigen Mittels ist nicht zu unterschätzen, da es eine Vielzahl an Mittelbeschreibungen gibt, von denen nicht immer alle Symptome auf jeden zutreffen.

HOMÖOPATHIE IN ÖSTERREICH

In Österreich ist die Homöopathie seit dem Arzneimittelgesetz 1983 ein anerkannter Teil der Medizin. Alle Homöopathen müssen eine "schulmedizinische" naturwissenschaftliche Ausbildung haben und berechtigt sein, als selbständig praktizierende Ärzte zu arbeiten.

HOMÖOPATHIE IN DEN NACHBARLÄNDERN

Moderne Homöopathie in der Schweiz, in Deutschland