Hypericum (Johanniskraut, Hyp)
Ist ein wichtiges Mittel bei allen Nervenverletzungen.
GEMÜT:
• Das Mittel beruhigt und wirkt gegen depressive Verstimmungen.
• Johanniskraut ist ein leichtes Antidepressivum. Dafür muss es jedoch meist in hohen, nicht homöopathischen Dosierungen genommen werden. Dabei müssen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachtet werden. Hier muss eine fachliche Beratung von Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker eingeholt werden!
KÖRPER:
• Hämorrhoiden sind besonders schmerzhaft und bluten sehr stark.
• Nach oder seit der Entbindung schmerzt das Steißbein (eventuell wegen Einsatz von technischen Geräten, wie Saugglocke, Zange, etc.)
• bei Asthma, das bei nebeligem Wetter auftritt oder asthmatischer Atmung nach einer Verletzung des Rückrats.
• Das Gefühl ist Schwindel und als ob der Kopf in die Länge gezogen sei. Dies tritt besonders in der Nacht und in Begleitung von Harndrang auf.
• Nach einem Sturz auf den Hinterkopf schmerzt der Kopf und man hat das Gefühl in die Luft abzuheben.
• Das Mittel ist auch hilfreich bei Stauchungen und Prellungen der Wirbelsäule, vor allem aber der Steißbeinprellung sowie geprellten Fingern und Zehen.
• bei Phantomschmerzen
• bei schießenden, ziehenden oder schneidenden Schmerzen, die entlang der Nerven auftreten.
ALLGEMEIN:
• Die Beschwerden verschlechtern sich bei Kälte, Feuchtigkeit und Berührung.
• Als Tinktur hat sich das Mittel zur raschen Abheilung, etwa von Wunden, Pickeln oder Mundgeschwüren bewährt.
• Auch als erste Hilfe bei schmerzhaften Geschwüren und Abszessen ohne Absonderung von Eiter geeignet.
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