homoöpathie wien

Homöopathie gehört medizinisch gesehen zum Bereich der Ganzheitsmedizin. Während Teilgebiete der Medizin, wie die innere Medizin oder die Kinderheilkunde, usw. klar definierte Fachbezeichnungen sind, widmet sich die Homöopathie dem ganzen Individuum. Sie ist somit kein starres Gebilde mit fest gefügten Grenzen, sondern eine im Fluss befindliche Richtung der Medizin, deren Ziel es ist, die Einheit von Körper, Seele und Geist des Menschen zu achten und den ganzen Menschen mit all seiner Vielfalt zu behandeln.

 

 

 

 

 

 


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BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER HOMÖOPATHISCHER MITTEL




China (Chinarinde, Chinconcha officinalis, Chin)


Wenn man durch Krankheit oder Flüssigkeitsverlust (Durchfall, Blutungen, Stillen, Schwitzen, Erbrechen, Eiterungen) stark geschwächt, nervös und überempfindlich gegen Schmerzen und Sinneseindrücke (grelles Licht, Lärm, Berührung, Gerüche,...) ist.

GEMÜT:



• Ein Mittel für künstlerische Menschen, die malen, Gedichte schreiben und einen starken Schönheitssinn besitzen. Sie sind eher zurückhaltend, drücken ihre Gefühle eher durchs Schreiben als in normalen Worten aus.

• Sie sind voller Ideen und Plänen, besonders am Abend und in der Nacht. Zu diesen Zeiten ist der Geist am klarsten, jedoch hat es Schlaflosigkeit zur Folge.

• Der Mensch wird von der Vermutung begleitet, er habe kein Glück im Leben und die Welt sei ihm feindlich gesinnt.

• Nach schweren Krankheiten machen sich Gleichgültigkeit, Apathie und Traurigkeit bemerkbar.

 

KÖRPER:


• Man neigt zu Schweißausbrüchen (tagsüber und nachts im Schlaf zugedeckt, oder bereits beim Augenschließen)

• Das Mittel ist einsetzbar bei Sehstörungen, Schwindel und Erbrechen, Ohrensausen und Taubheit verbunden mit lang anhaltenden Kopfschmerzen.

• Auch, wenn der Bauch stark gebläht ist, man häufig aufstößt, das jedoch keine Erleichterung bringt.

• Häufig nach Obst (bes. Birnen aber auch nach Milch oder Austern) tritt Durchfall mit gelben unverdauten Stühlen auf.

• Entweder es herrscht Appetitlosigkeit oder man hat großen Heißhunger auf Süßes.

• bei Zahnschmerzen während des Stillens.

 

ALLGEMEIN:

• Essen, Schlaf und Ruhe bessern die Beschwerden nicht.

• Die Beschwerden verschlechtern sich in regelmäßigen Abständen durch Berührung, Zugluft und Kälte oder durch Sinneseindrücke.

• Eine Verbesserung tritt durch festen Druck ein.

• Dem Menschen fehlt die Lebenswärme.

• bei Beschwerden durch Flüssigkeitsverlust (Erschöpfung, Schwäche, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden)

• Die Sinne sind nervös und überempfindlich

 

DIE ENTDECKUNG DER HOMÖOPATHIE

Wie bei fast allen großen Dingen, half der Zufall bei der Entdeckung mit. So war es auch als Hahnemann zu der Erkenntnis, "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt" – „Similia similibus curentur“ kam.

HOMOÖPATHISCHE MITTEL

Die Ausgangsstoffe der Homöopathischen Mittel stammen aus allen Bereichen der Natur und lassen sich in vier große Bereiche einteilen: Pflanzen, Mineralien und Metalle, aus dem Tierreich, Krankheitserreger, Gifte und Toxine. Homöopathische Arzneimittel sind in Apotheken sowie bei Ärzten erhältlich.

SELBSTBEHANDLUNG

In der Homöopathie spielt die Selbstbeobachtung eine sehr wichtige Rolle. Dennoch sollte eine Selbstbehandlung nur unter Anleitung eines homöopathischen Arztes durchgeführt werden. Die Qual der Wahl beim Finden des richtigen Mittels ist nicht zu unterschätzen, da es eine Vielzahl an Mittelbeschreibungen gibt, von denen nicht immer alle Symptome auf jeden zutreffen.

HOMÖOPATHIE IN ÖSTERREICH

In Österreich ist die Homöopathie seit dem Arzneimittelgesetz 1983 ein anerkannter Teil der Medizin. Alle Homöopathen müssen eine "schulmedizinische" naturwissenschaftliche Ausbildung haben und berechtigt sein, als selbständig praktizierende Ärzte zu arbeiten.

HOMÖOPATHIE IN DEN NACHBARLÄNDERN

Moderne Homöopathie in der Schweiz, in Deutschland